Italienisches Olivenöl extra vergine
In dieser Kategorie finden Sie italienisches Olivenöl extra vergine aus 100 % italienischen Oliven. Zur Auswahl stehen verschiedene Herkunftsgebiete, Geschmacksrichtungen und Gebindegrößen von 250 bis 500 ml – abgefüllt in Flaschen oder lichtschützenden Dosen.
Berücksichtigen Sie bei der Auswahl neben der Herkunft auch Geschmacksprofil, Verpackung und Verwendungszweck. Je nach Öl eignet es sich zum Verfeinern von Pizza, Focaccia, Salaten, Antipasti sowie Fleisch- und Fischgerichten.
Inhalt: 0.5 Liter (23,90 €* / 1 Liter)
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Inhalt: 0.25 Liter (26,40 €* / 1 Liter)
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Inhalt: 0.25 Liter (39,96 €* / 1 Liter)
Welches italienische Olivenöl passt zu meinem Gericht?
Olivenöle unterscheiden sich durch Olivensorte, Herkunft, Erntezeitpunkt, Verarbeitung und Lagerung. Dadurch entstehen unterschiedliche Geschmacksprofile – von mild und ausgewogen bis fruchtig, bitter oder deutlich pfeffrig.
Welches Öl am besten passt, hängt deshalb vor allem vom persönlichen Geschmack und vom Verwendungszweck ab. Ein kräftiges Öl kann einer fertigen Pizza, Antipasti oder geröstetem Brot eine deutliche eigene Note geben. Ein milderes Öl lässt den Geschmack der übrigen Zutaten stärker im Vordergrund.
Was bedeutet Olivenöl extra vergine?
Olivenöl extra vergine ist die höchste gesetzlich definierte Güteklasse für natives Olivenöl. Es wird direkt aus Oliven und ausschließlich mit mechanischen Verfahren gewonnen. Der Anteil freier Fettsäuren darf – berechnet als Ölsäure – höchstens 0,8 % betragen.
Der Säuregehalt beschreibt keinen sauren Geschmack und ist allein noch kein vollständiger Qualitätsnachweis. Für die Einstufung müssen zusätzlich weitere chemische und sensorische Anforderungen erfüllt sein.
Was bedeutet „100 % italienisch“?
Die Angabe „100 % italienisch“ bezieht sich auf die ausgewiesene Herkunft des Olivenöls. Prüfen Sie hierzu die genaue Herkunftsangabe beim jeweiligen Produkt. Begriffe und italienisch wirkende Markennamen allein belegen nicht, dass die verwendeten Oliven ausschließlich aus Italien stammen.
Geschützte Herkunftsangaben wie IGP beziehungsweise g.g.A. gehen darüber hinaus. Sie kennzeichnen ein Produkt, bei dem mindestens eine wesentliche Produktionsstufe mit dem ausgewiesenen geografischen Gebiet verbunden ist und die jeweilige Produktspezifikation eingehalten werden muss.
Was zeichnet Toscano IGP aus?
Die Bezeichnung Toscano IGP steht für Olivenöl extra vergine mit geschützter geografischer Angabe aus der Toskana. Herkunft und Herstellung richten sich nach einer festgelegten Produktspezifikation.
Typisch sind fruchtige Aromen sowie je nach Öl eine wahrnehmbare Bitterkeit und Schärfe. Wie intensiv diese Merkmale ausfallen, hängt unter anderem von den verwendeten Olivensorten und dem jeweiligen Erntejahr ab.
Kalt gepresst oder kalt extrahiert?
Die Begriffe werden häufig gleichbedeutend verwendet, bezeichnen rechtlich jedoch unterschiedliche Herstellungsverfahren. „Erste Kaltpressung“ ist traditionellen hydraulischen Pressverfahren vorbehalten. „Kaltextraktion“ bezeichnet die Gewinnung durch Perkolation oder Zentrifugation.
Beide Angaben dürfen bei nativem oder extra nativem Olivenöl nur verwendet werden, wenn die Verarbeitung bei weniger als 27 °C erfolgt. Maßgeblich ist die Kennzeichnung des jeweiligen Produkts.
Was bedeutet Filtrato?
Filtrato bezeichnet gefiltertes Olivenöl. Bei der Filtration werden verbliebene Wasser- und Fruchtbestandteile weitgehend entfernt. Das Öl erscheint dadurch normalerweise klarer und kann stabiler gelagert werden.
Ungefiltertes Olivenöl kann dagegen trüber aussehen. Eine Trübung ist kein grundsätzlicher Qualitätsvorteil. Entscheidend sind die Qualität der Oliven, die Verarbeitung sowie eine geeignete Lagerung.
Olivenöl für Pizza und Focaccia
Olivenöl kann je nach Rezept Bestandteil des Teiges oder der Sauce sein. Besonders deutlich kommt sein Eigengeschmack zur Geltung, wenn es erst nach dem Backen sparsam über Pizza oder Focaccia gegeben wird.
Bei hohen Temperaturen gehen feine Aromen teilweise verloren. Für ein geschmacksintensives Olivenöl bietet sich deshalb häufig die Verwendung zum abschließenden Verfeinern an.
Flasche oder Dose?
Licht und Wärme beschleunigen die Alterung von Olivenöl. Eine lichtundurchlässige Dose schützt den Inhalt bereits durch ihre Bauweise. Auch eine Flasche ist geeignet, sollte jedoch dunkel und nicht direkt neben Herd, Backofen oder Fenster aufbewahrt werden.
Wählen Sie außerdem eine Gebindegröße, die Sie innerhalb eines angemessenen Zeitraums verbrauchen können. Für gelegentliche Verwendung kann eine 250-ml-Packung sinnvoller sein als ein größeres Gebinde.
Olivenöl richtig lagern
Bewahren Sie Olivenöl gut verschlossen, lichtgeschützt und bei möglichst gleichmäßiger Temperatur auf. Direkte Sonneneinstrahlung und dauerhafte Wärme sollten vermieden werden.
Beachten Sie das Mindesthaltbarkeitsdatum und die Lagerhinweise des Herstellers. Nach dem Öffnen gelangt bei jeder Verwendung Sauerstoff in das Gebinde. Deshalb sollte das Öl nicht unnötig lange offen stehen und anschließend wieder sorgfältig verschlossen werden.
Passende italienische Dosentomaten, Pizzamehl und weitere Lebensmittel finden Sie unter Zutaten & Kaffee.